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Vorstovska

Tief verborgen im zerklüfteten, nebelverhangenen Bergtal von Vorstovska, dort, wo die Sonne selbst im Hochsommer nur zaghaft den Boden berührt, thront die Abtei. Sie ist kein Bauwerk, das den Himmel herausfordert, sondern eines, das sich vor ihm duckt. Der Stein der Mauern ist dunkel, gesättigt von der Feuchtigkeit der Jahrhunderte, und Efeu klammert sich wie die knöchernen Finger eines Ertrinkenden an die bröckelnden Fassaden. Es ist ein Ort, der schwer auf der Seele liegt, an dem die Luft stets ein wenig dünner und kälter zu sein scheint als im Rest der Welt.